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Jahreslosung

Jahreslosung 2020

Ich glaube, hilf meinem Unglauben!

Markus 9,23                          

 

die Jahreslosung steht in folgendem Zusammenhang: Es gibt Streit zwischen
Schriftgelehrten und den Jüngern/Mitarbeitern von Jesus. Jesus kommt dazu
und fragt nach dem Grund. Einer aus der Menge redet. Er redet von seinem
Jungen, der von einem bösen Geist besessen ist. Dieser böse Geist quält ihn
schrecklich. Er bat die Jünger von Jesus, den bösen Geist auszutreiben, aber
sie konnten es nicht. Deshalb der Streit und deshalb ist dieser Mann bitter
enttäuscht von den Jüngern, so wie heute viele Leute von Kirche und Christen.


Was macht Jesus? Zuerst macht er allen Beteiligten einen berechtigten,
schlimmen Vorwurf. „Wie lange soll ich euch ertragen (mit eurem Unglauben)?“
Jesus hatte den Jüngern die Vollmacht gegeben, böse Geister
auszutreiben. Sie hatten es schon getan, aber hier konnten sie es nicht. Diese
Frage von Jesus trifft mich. Wie oft habe ich Jesus und anderen mit meinem
Klein- und Unglauben Not gemacht?


Die Bibel sagt: Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner…(1. Joh. 5,
10) Nur gut, dass Jesus vergeben und verändern kann! Das erlebt auch der
Vater des Jungen. Nach einem erneuten Anfall sagt er zu Jesus: Wenn du aber
etwas kannst, dann hilf uns, erbarme dich unser. “Jesus aber sprach zu ihm:
Du sagst: Wenn du kannst - alle Dinge sind möglich, dem der glaubt. Sofort
schrie der Vater des Kindes: Ich glaube, hilf meinem Unglauben (Markus
9,22-23).”


Jesus bricht das Gespräch mit dem Vater nicht ab. Er hilft ihm zu glauben
durch sein Wort, durch ein ganz großes, unglaubliches Versprechen: „Alle
Dinge sind möglich dem, der glaubt.“ Was für eine Chance, was für ein
Versprechen! Damit hat Jesus den Glauben geweckt. Bis heute kommt der
Glaube aus dem Hören und das Hören aus dem Wort Gottes (Römer 10,17).
Wer nicht mehr oder nur schwer glauben kann, der soll die Bibel, das Wort
Gottes, lesen. Dieses Wort Gottes schafft Glauben. Dieses Wunder passiert
täglich auf dieser Welt, immer wieder! Der Vater merkt: Das Problem liegt
nicht bei Jesus, sondern bei mir. Er schreit/betet: „Ich glaube, hilf meinem
Unglauben!“.

 

Jesus wartet nicht, bis der Glaube vollkommen ist. Er hilft und rettet. Der
Sohn wird frei von dem bösen Geist und kann wieder leben. Jesus hört dieses
Gebet. Ich bin so froh, dass dieser Bericht in der Bibel steht. Wir dürfen so
beten! Jesus stößt uns nicht hinaus, sondern hört das. Ich muss bekennen: Ich
bete dieses Gebet oft.
Ich brauche Gottes Hilfe beim Glauben. Wenn jemand schwer oder nicht
glauben kann, dann darf er auch so beten. Jesus hört das auch heute und hilft!
Wer glaubt, erlebt Wunder! Jesus will auch bei uns den Glauben bewirken, der
das ganze Leben betrifft und verändert; der allein auf ihn vertraut, ihm
nachfolgt und immer wieder Wunder erlebt.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen als Mitarbeiter und Pfarrer Gottes Segen.

Ihr Johannes Schubert