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Vision

Die Gemeinde hat eine Vision...

Vom Ausschuss für Gemeindeaufbau im Auftrag des Kirchenvorstands wurde eine Vision für die Kirchgemeinde Limbach-Kändler erarbeitet. Vorbild war uns dabei Nehemia, der für sein Volk und die Stadt Jerusalem eine Vision von Gott erhielt. So wie er begann, kleine Schritte zu gehen, sich einen Überblick über die Lage seines Volkes verschaffte, stellvertretend Buße tat, seine Vision mit dem Volk teilte und mit ihm gemeinsam deren Umsetzung realisierte trotz Rückschlägen und Anfeindungen, baten auch wir Gott, uns eine Vision für unsere Gemeinde zu geben und wurden reich beschenkt. Nehemias Vision setzte ihm ein klares Ziel für seine Arbeit vor Augen und das Gleiche erwarteten wir von Gott.

 

Die so entstandene Vision legt fest, an welchen Schwerpunkten sich unsere Gemeindearbeit in den nächsten sieben Jahren ausrichten soll. Basis für alles Denken, Reden und Handeln in unserer Gemeinde ist und bleibt die Bibel. Das wollen wir leben in der persönlichen Beziehung zu unserem lebendigen Gott. In praktischen Schritten zeigt die Vision auf, wie sie von uns als Gemeinde aber auch von jedem Einzelnen umgesetzt und gelebt werden kann. Sie soll uns helfen, zielgerichtet zu arbeiten, Prioritäten zu setzen, Mitarbeiter zu gewinnen und als Gemeinde zu leben statt nur zu reagieren. Wir wünschen uns, dass jedes Gemeindemitglied sich mit dieser Vision identifizieren kann, die Vision in unseren Kreisen und Arbeitsgruppen umgesetzt und gelebt wird. Deshalb laden wir Sie zu zwei Gottesdiensten und einem Gesprächsabend ein, um ihnen die Vision vorzustellen, mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen und Ihre Fragen zu beantworten. Herzliche Grüße Friedhelm Bilsing (im Namen des Arbeitskreises Vision)


Vision der Kirchgemeinde Limbach-Kändler (7 Jahre)
Erarbeitet vom Ausschuss für Gemeindeaufbau im Auftrag des Kirchenvorstandes
der Kirchgemeinde Limbach - Kändler
Verabschiedet durch den Kirchenvorstand am 04. September 2007

1) Jesus Christus ist die Mitte unserer Kirchgemeinde. Gottes Wort – die Bibel – ist der Maßstab für unser Handeln. Wir rechnen mit dem Wirken des Heiligen Geistes.

2) Im Gebet und Bibellesen richten wir uns auf IHN aus.

  • Einmal jährlich gibt es ein Bibelprojekt für die ganze Gemeinde, an dem alle Kreise teilnehmen (z.B. Bibelwoche).
  • Wir wollen praktische Anleitung für die persönliche Stille Zeit geben, z.B. durch ein Wochenendseminar.
  • Jeder ist zum Gebet aufgerufen. Wir beten für unsere Gemeinde, die weltweite Christenheit, unsere Stadt, unser Land, etc. Unterstützend gibt es Veranstaltungen wie das Gemeindegebet am Freitag.
  • Wir erwarten von unseren Mitarbeitern und Gemeindegliedern, dass sie sich täglich Zeit nehmen für Gottes Wort und für das Gebet.
  • Konkrete Gebetsanliegen werden der Gemeinde durch den Gemeindebrief mitgeteilt.
  • Wir gründen ein Gebetsteam für die Gottesdienste.


3) Wir wollen Menschen zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus einladen.

  • Wir wollen, dass jeder in der Gemeinde wenigstens für einen Nicht- Christen treu betet, eine Beziehung zu ihm aufbaut und ihn zu missionarischen Veranstaltungen einlädt.
  • Unsere Gemeinde beteiligt sich an missionarischen Aktionen, z.B. Pro Christ, Gottesdienst im Park u. ä. mit der Allianz oder JJeLO.
  • Wir bieten regelmäßig (mindestens 1x jährlich) Glaubenskurse (Alphakurse o. ä.) an.
  • In unserer Gemeinde findet eine Kinderevangelisation statt.
  • Wir schulen die Gemeindeglieder zu einem missionarischen Lebensstil, z.B. mit Seminaren zum Thema „Jesus im Alltag bekennen“ (Allianzseminar).
  • Wir erarbeiten ein Konzept mit Vorschlägen für Schulen im Rahmen der Ganztagsangebote.
  • Wir haben offene Augen und Ohren für die Menschen unserer Gemeinde und Stadt auch in ihren Nöten, bieten praktische Hilfe und soziale Dienste an bzw. vermitteln diese.
  • Wir bauen ein Team für den diakonischen Besuchsdienst auf.
  • Wir bauen eine missionarische Seniorenarbeit auf.


4) Die gelebte Gemeinschaft schenkt jedem Heimat und Geborgenheit, dient zur Ermutigung, Stärkung und zum geistlichen Wachstum.

  • Liebe, Versöhnung, Barmherzigkeit und Gastfreundschaft sind Grundwerte unserer Gemeinde.
  • Wir sind Gemeinde für alle.
  • Die Mitarbeiter treffen sich zum Mitarbeiterabendmahl (haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter).
  • Wir reden nicht übereinander sondern miteinander.
  • Wir wollen jährlich neue Hauskreise gründen.
  • Wir wollen eine Hauskreisarbeit mit Vernetzung der Hauskreise – z.B. durch Hauskreistage (evtl. am Buß- und Bettag), Schulungen für Hauskreisleiter.
  • Bestehende Kreise unterstützen wir in ihrer Arbeit und wir helfen ihnen zu wachsen.
  • Die Zahl der aktiven Gemeindeglieder soll gegen den allgemeinen Trend wachsen.


5) Lebendige und vielfältige Gottesdienste sind ein zentraler Punkt unserer Gemeindearbeit.

  • In den Gottesdiensten unserer Gemeinde finden sich neben bewährten auch neue Formen wieder, z.B. im Gottesdienst „Neu Leben“.
  • Zur Ausgestaltung der Gottesdienste wird mindestens eine feste Lobpreisband gegründet.
  • Ein festes Begrüßungsteam wird gegründet. Seine Mitarbeiter nehmen Kontakt zu neuen Gottesdienstbesuchern auf und heißen sie in der Gemeinde willkommen.
  • Wir wollen Gottesdienste in unterschiedlichen Formen zu unterschiedlichen Zeiten anbieten.
  • Wir möchten erreichen, dass jede Woche 500 Menschen unsere Gottesdienste besuchen.
  • Wir erkennen und begreifen Vielfalt in der Gemeindearbeit als Reichtum.


6) In unserer Gemeinde entdecken Menschen ihre Gaben und werden ermutigt, diese einzusetzen.

  • Gemeindeglieder werden zu Mitarbeitern. Jeder sollte entsprechend seiner Fähigkeiten und Begabungen einen Platz finden, an dem er gebraucht wird und mitarbeiten kann.
  • Ehrenamtliche Mitarbeiter werden geschult und begleitet (Mentoring), z.B. Basisausbildung (Mitarbeitertraining der Allianz), aufgabenbezogene Schulungen.
  • Die Gemeinde findet Laienprediger, bildet sie aus und setzt sie in den Gottesdiensten ein.
  • Wir bilden ehrenamtliche Seelsorger aus und setzen sie ein.
  • Wir gründen ein Besuchsteam.
  • Wir erweitern unseren Horizont durch den Besuch von Konferenzen, Rüstzeiten, Kontakten zu anderen Gemeinden, etc.
  • Alle Mitarbeiter kennen die Vision und Ziele der Gemeinde und richten ihre Aktivitäten daran aus.


7) Für die Umsetzung dieser Vision und der daraus resultierenden Ziele werden die erforderlichen Rahmenbedingungen in Form von organisatorischen Strukturen, Räumlichkeiten, Finanzen und sonstigen Hilfsmitteln geschaffen.

  • Wir legen sinnvolle und praktikable organisatorische Strukturen mit klar definierten Verantwortlichkeiten fest.
  • Wir erarbeiten ein Konzept für die Konfirmanden- und Jugendarbeit.
  • Wir erarbeiten ein Konzept für die Kinderarbeit in Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte.
  • Wir gründen ein Team für die Öffentlichkeitsarbeit.

Verantwortlichkeit: Gemeindebrief, Infomaterial, Pressemitteilungen, Schaukästen, Internet, u. ä.

  • Wo es sinnvoll ist kooperieren wir mit anderen Gemeinden, dem Blauen Kreuz, der Diakonie, der Stadtmission, Kaleb, TeamF, der Allianz und unterstützen andere Gemeinden (3. Welt, …)
  • Ein Nutzungskonzept für die Gemeinderäume wird festgelegt.
  • Wir planen, ein flexibles, zweckmäßiges, einladendes Gemeindehaus im Pfarrgarten zu bauen.
  • Wir gründen einen Verein als Schritt zur finanziellen Unterstützung der Gemeindearbeit.