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aktuelle Information der Kirchgemeinde und der Landeskirche

01. 04. 2020

01.04.2020:

Das Corona-Virus ändert alles.
Die Gottesdienste des Monats Mai sind nach Plan eingetragen. Amtliche Verlautbarungen sind zu beachten und nach aktueller Situation wird entschieden, ob die Gottesdienste stattfinden dürfen.

 

24.03.2020:

Auch die Kirchgemeinden müssen in dieser Zeit auf Veranstaltungen und Gottesdienste verzichten. Das gilt mindestens bis zum 19.4. Zur Zeit entsteht aber ein Online-Angebot der Kirchgemeinde Limbach-Kändler, welches auf unserer Internetseite www.kirche-limbach-kaendler.de abrufbar ist. Von dort kommt man auch auf den YouTube-Kanal der Kirchgemeinde, auf dem z.B. Online-Gottesdienste mitgefeiert werden können.

Wer von den Online-Gottesdiensten der Kirchgemeinde einen CD-Mitschnitt wünscht, kann diesen telefonisch bei Hartmuth Joike unter Tel.: 03722 / 96896 bestellen. Pf. Johannes Schubert stellt außerdem tägliche eine Telefonandacht von ca. 3 Minuten unter der Nummer 03722/ 6985509  bereit.

 

Einladung zum täglichen "Balkonsingen"

Die Kirchgemeinde Limbach-Kändler lädt außerdem alle Bürger von Limbach-Oberfrohna ein, sich an der Aktion „Balkonsingen“ zu beteiligen. Die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) ruft alle Sanges- und musizierfreudigen Menschen auf, jeden Abend 19.00 Uhr vom Balkon, Garten, Fenster etc. aus das geistliche Volkslied „Der Mond ist aufgegangen“ mitzusingen und zu musizieren. So kann in kontaktarmen Zeiten ein reales Erlebnis der Verbundenheit mitgestaltet werden. Den Liedtext dazu finden sie hier als PDF, außerdem auch die Noten in verschiedenen gebräuchlichen Tonarten.

 

Ihre Kirchgemeinde

 

24.03.2020:

Informationen aus dem LKA

 

Zur Allgemeinverfügung des SMS vom 22.03.2020 – Ausgangsbeschränkungen, berufliche Tätigkeiten, offene Kirchen
 

Die Allgemeinverfügung steht in der Kontinuität der vorangegangenen Allgemeinverfügungen. Die häusliche Unterkunft darf (und muss ggf. sogar) bei Vorliegen triftiger Gründe verlassen werden! Solche Gründe sind insbesondere die Ausübung beruflicher Tätigkeiten (einschließlich der Hin- und Rückwege) und – für uns als Kirche von besonderer Bedeutung – die Inanspruchnahme dringend erforderlicher seelsorgerlicher Betreuung. Nach wie vor ist es dringend geboten, die allgemeinen Verhaltensregeln (Hygienevorschriften, mindestens 1,5 m Abstand etc.) einzuhalten. Gegen offene Kirchen ist nichts einzuwenden, es dürfen aber keine Zusammenkünfte organisiert oder die vorstehenden Schutzmaßnahmen unterlaufen werden! Daher sollten Pfarrer und Pfarrerinnen nicht als Liturgen agieren. Es empfiehlt sich auch, am Eingang der Kirche durch eine Person und ggf. durch Schilder auf die besonderen Umstände und Regeln in der Kirche hinzuweisen.

 

Unter Berücksichtigung des Schutzanliegens der Allgemeinverfügungen des Freistaates kann Seelsorge aber auch in Pfarrhäusern stattfinden. Selbstverständlich ist auch der Besuch des Seelsorgers in einem Altenheim o. ä. möglich. Wichtig ist, dass dies immer verantwortungsbewusst nach den örtlichen Gegebenheiten entschieden wird und die Hygienevorschriften eingehalten werden.

 

Taufen und Trauerfeiern

Taufen und Trauerfeiern erfolgen in der Verantwortung der Kirchgemeinde und des Seelsorgers vor Ort. Taufanfragen, die in diesen Tagen aus einem seelsorgerlichen Anliegen heraus erbeten werden, sind weiterhin möglich. Auch hier gilt, dass der Tauftermin in seelsorgerlicher Verantwortung entschieden und festgelegt wird. Abstände zwischen Personen müssen zum Schutz anderer eingehalten werden. Bei Trauerfeiern gilt dies entsprechend, wobei darauf hinzuweisen ist, dass an Trauerfeiern nur bis zu 15 Personen teilnehmen können, die zugleich nahe Angehörige sind („engster Familienkreis“). Das Kondolenzbuch sollte geführt werden und kann zugleich als Anwesenheitsliste dienen.

 

Bewegungsfreiheit, Dienstausweise für Pfarrer und Passierscheine, Überlegungen zum landeskirchlichen Haushalt

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Bewegungsfreiheit zur Ausübung beruflicher Tätigkeit nicht eingeschränkt ist und generell auch aufrechterhalten werden muss!

Anbei finden Sie ein Worddokument ("Passierschein") als Vorlage für eine Bestätigung über Fahrten vom Wohnort zur Arbeitsstelle, welches alle Einrichtungen, Kirchenbezirke und Kirchgemeinden für ihre Mitarbeiter nutzen können. Die gelbhinterlegten Felder sind Formularfelder; mit F11 oder Doppelklick kommt man dahin. Für Pfarrerinnen und Pfarrer sind Dienstausweise ausgestellt worden.

 

Und abschließend zu dem, was die Verantwortlichen im Landeskirchenamt hinsichtlich der Folgen der Corona-Pandemie zunehmend beschäftigt: Angesichts des Rückgangs der allgemeinen Wirtschaftsleistung müssen wir Überlegungen zum Haushalt der Landeskirche anstellen, bei denen ein Einstellungsstopp als eine erste Maßnahme notwendig sein könnte.

 

Wir hoffen dennoch, Sie haben aus den Gottesdiensten, die gestern aus vielen Kirchen Botschaften der Hoffnung gesendet haben, Zuversicht und Kraft für die nun beginnende Woche gesammelt.

 

Abendgebet mit dem Landesbischof

Landesbischof Tobias Bilz wird in dieser Woche jeweils um 18.00 Uhr ein Abendgebet anbieten. Er schreibt dazu:

„Wir leben in herausfordernden Zeiten. Die Coronavirus-Pandemie und die Verantwortung für unsere Mitmenschen machen unterschiedliche Einschränkungen notwendig. Auch wenn wir uns gerade nicht physisch zum Gebet versammeln können, möchte ich Sie über diesen Weg zum gemeinsamen Gebet einladen. In der kommenden Woche von Montag bis Freitag um 18.00 Uhr.“

https://www.youtube.com/user/evlksachsen

https://www.facebook.com/BischofBilz/

 

18.03.2020:

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Verantwortliche auf ephoraler Ebene , liebe haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in den Gemeinden, Dienststellen und Einrichtungen!

 

 

Nach den Beratungen im Kollegium und der Kenntnisnahme der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen hat das Landeskirchenamt am heutigen Abend (17.03.20) die folgenden aktuellen Informationen und Richtlinien herausgegeben, die ich hiermit an alle Gemeinden, Dienststellen und Einrichtungen unseres Kirchenbezirkes mit der dringenden Bitte um Beachtung und Umsetzung weiterleite.

 

 

GottesdiensteDer Freistaat schreibt: Für den Publikumsverkehr geschlossen sind u. a. Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. Dies bedeutet, dass das Landeskirchenamt an der dringenden Empfehlung festhält (die die meisten Gemeinden ja von sich aus bereits umgesetzt haben), für die vom Freistaat angegebene Frist bis zum 20. April 2020 auf Gottesdienste zu verzichten. Ein gesondertes Wort des Landeskirchenamtes hierzu, welches auf den kommenden Sonntag Lätare hin gesagt ist, finden sie unten als PDF-Datei zum lesen und Download angehangen.

 

LivestreamsDie Landeskirche wird nach dem sehr kurzfristig erfolgten ersten Livestream-Gottesdienst am vergangenen Sonntag nun unter verbesserten Rahmenbedingungen für die nächsten Sonntage jeweils einen Livestream-Gottesdienst anbieten. Nähere Informationen dazu sind in Kürze auf der EVLKS-Website zu finden. Darüber hinaus werden Kirchgemeinden auch ermutigt, solche Formate nach Ihren Möglichkeiten vor Ort auszuprobieren und anzubieten. Kooperationen mit technisch versierten Gemeindegliedern vor Ort sind nach Möglichkeit zu prüfen, denn eine Übernahme der Kosten durch die Landeskirche ist derzeit nicht geplant.

 

KonfirmationenMindestens für den Zeitraum der Allgemeinverfügung des Freistaates empfiehlt das Landeskirchenamt dringend die Verschiebung von Konfirmationen (auch wenn dies im Widerspruch zur Konfirmationsordnung steht, aber derzeit sieht das Landeskirchenamt keine andere Möglichkeit).

 

BeerdigungenBeisetzungen werden nur in kleinem Format (im engsten Familienkreis) am Grab empfohlen. Trauerfeiern sollten nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 

Offene Kirchen: Es ist in der Pressekonferenz des Kabinetts ausdrücklich betont worden, dass Kirchen geöffnet sein dürfen. Daher ergeht die Bitte, Gemeindegliedern und anderen Menschen diese Möglichkeit zu eröffnen. Seelsorgerinnen und Seelsorger sollten zum Gespräch (und unter Beachtung der aktuellen Regeln für den persönlichen Umgang) vor Ort zur Verfügung stehen. Auch die Orgel kann erklingen.

 

Erreichbarkeit von Pfarrerinnen und PfarrernEs wird davon ausgegangen, dass Pfarrerinnen und Pfarrer für ihre unmittelbare Erreichbarkeit bereits gesorgt haben. Bitte hierfür auch die Möglichkeit zu Rufumleitungen nutzen und die Gemeindeglieder darüber in möglichst breiter Form informieren!

 

Finanzielle Auswirkungen: Auf allen Ebenen der Landeskirche werden die Auswirkungen der Einschränkungen in der Corona-Krise auch in finanzieller Hinsicht zu spüren sein, vor allem durch den Ausfall geplanter Einnahmen. Das Ausmaß ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar. Die Verantwortlichen in Kirchgemeinden, Kirchenbezirken, der Landeskirche und in den Einrichtungen und Werken sind aufgerufen, alle für ihren jeweiligen Bereich in Frage kommenden Möglichkeiten einer Abfederung der Auswirkungen zu prüfen und ggf. in die Wege zu leiten. Wenn sich die Lage wieder normalisiert hat, werden die Kirchengemeinden, Kirchenkreise sowie die Landeskirche zu prüfen haben, ob einzelne Träger übermäßig belastet waren und ob ggf. nach einem solidarischen Ausgleich gesucht werden muss.

 

Einige Informationen werden auf der Website veröffentlicht werden.

 

Die Verantwortlichen im Landeskirchenamt beraten täglich über die weiteren notwendigen Schritte. Fragen und Themen, zu denen Gemeindeglieder vom Landeskirchenamt Antworten und Unterstützung brauchen, sind ausdrücklich erwünscht und unter folgender Adresse an das Landeskirchenamt zu richten:

 

Tabea Köbsch

Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation und Koordination

 

Evangelisch-Lutherisches Landeskirchenamt Sachsens

Lukasstraße 6, 01069 Dresden

Tel. 0351 4692-114, Fax 0351 4692-144

http://www.evlks.de

 

 

Ergänzend aus der Superintendentur noch folgende Bitten und Hinweise:

 

1. Die Kirchgemeinden mögen bitte ihre Ideen zu Seelsorge und Gemeindearbeit in der aktuellen Situation untereinander austauschen. Die Koordination einer Ideenliste liegt beim Öffentlichkeitsbeauftragten, Pfr. Stephan Tischendorf (Email), der Ihre Ideen und Vorschläge gern entgegennimmt.

 

2. Die Dienststellen in den Gemeinden und Einrichtungen verständigen sich bitte intern über eine Reduzierung des Publikumsverkehrs. Bitte auch die Dienststellen, Gemeindebüros etc. bis auf weiteres besetzt und über die genannten Möglichkeiten erreichbar halten. 

Aus diesem Grunde sollen nach Möglichkeit auch die gemeinde-internen kommunikativen Abstimmungen unter der (zumindest hauptamtlichen) Mitarbeiterschaft (Dienstberatungen etc.) bis auf weiteres aufrechterhalten werden – in welcher Form und in welcher Häufigkeit entscheiden bitte die jeweils Zuständigen vor Ort in eigener Verantwortung. (Beachten Sie dabei die entsprechenden Hygiene-Regeln und sorgen Sie dafür, dass sich nicht zu viele Leute in einen zu engen Raum zwängen müssen.)

 

3. Ansonsten gilt aus den oben genannten Richtlinien des Landeskirchenamtes die Faustregel: Zunächst bis zum 20. April sind sämtliche Gottesdienste, Andachten, Konzerte und sonstige öffentliche Veranstaltungen in Kirchen, Gemeindehäusern und Einrichtungen abzusagen und vorerst auch keine neuen zu planen! (Kirchgebäude können aber weiterhin geöffnet sein.) Bestattungen sind auf das mögliche Mindestmaß an Teilnehmern zu begrenzen. Weitere interne Zusammenkünfte, die nicht unbedingt notwendig sind, sollten ebenfalls entfallen.

 

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Liebe Schwestern und Brüder, uns allen ist klar, dass dies die Einrichtungen und Werke, die Gemeinden und deren Glieder vor große Herausforderungen stellt, doch mit Gottes Hilfe werden wir diese Zeit (von der wir noch nicht wissen, wie lange sie am Ende dauern wird) gemeinsam durchstehen und auch überstehen. Wichtig ist, sich auf kurzem Wege möglichst flexibel und unbürokratisch auszuhelfen und gegenseitig beizustehen (und dabei auch diejenigen nicht zu vergessen, die in den Gemeinden unsere Hilfe brauchen).

 

In allen Fragen können Sie sich jederzeit an die Superintendentur wenden. Die Mitarbeiter hier und ich sind auch dankbar, wenn wir von Ihnen Hinweise bekommen, die für andere hilfreich sein könnten (s. Punkt 1). Auch kann es in dieser besonderen, so noch nicht dagewesenen Situation passieren, dass auch wir nicht an alles denken – dann bitte keine falsche Scheu an den Tag legen und sich an uns wenden!

 

Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit folgen.

 

 

Nun grüße ich Sie mit dem Wort aus Psalm 104,27 f., das die Losung für den Mittwoch, 18.03.20 ist: „Es wartet alles auf dich, dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.“

 

 

Bleiben Sie alle Gott befohlen, behütet und hoffentlich gesund

 

Frank Manneschmidt

Superintendent

 

 

Ev.-Luth. Superintendentur Chemnitz

Theaterstr. 25

09111 Chemnitz

 

Telefon: (0371) 400 56 21

Fax: (0371) 400 56 24