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Familie Baldauf

29.09.2015

Wer überströmet mich mit Segen?

Bist du es nicht du reicher Gott! (EG 330,5)

Wer von uns hat das nicht auch schon mal erlebt: Da zieht ein kräftiger Schauer heran, und der Regenschirm liegt zuhause. Natürlich ist auf die Schnelle gerade kein Plätzchen zum Unterstellen in Sicht und eh man sichs versieht ist man durchnässt bis auf die Knochen, und der Regen strömt weiter und weiter…

Seit wir (Lydia und Johannes mit Jonathan (8) und David (6)) in Limbach-Oberfrohna zuhause sind, erleben wir als Familie ganz neu eine andere Niederschlagsart Gottes die uns geradezu sprachlos macht. Statt strömenden Regens, Segen ohne Ende! Wir haben schon seit Wochen das Gefühl: nun reicht es aber; doch Gott gießt weiter aus der überschwänglichen Fülle seiner Güte auf uns herab, dass wir nur staunend unserem im wahrsten Sinnen des Wortes wunderbaren Gott danken können für seine überreichen Segensgaben; fassen können wir es nicht! Das hört sich gewiss ein wenig überirdisch an, und diese Zeilen sind leider viel zu wenig um zu schildern, wie wir uns als von Gott beschenkte in unserer neuen Heimat erleben dürfen. ER hat uns in unglaublicher Eindeutigkeit hierher verwiesen, ER hat uns gezeigt, dass wir hierher gehören, dass dies hier unser Platz ist, und dass ER das schon lange so geplant hat. Unglaublich, nicht wahr? Für uns auch. Gottes Segen steht nie still, er ist wie eine ansteckende Gesundheit, die immer weiterströmen will. Von Herzen wollen wir daher heute schon den viiiiiielen gesegneten Menschen danken, die uns angesteckt haben.

Die Liedzeile von oben stammt aus dem Choral „O dass ich tausend Zungen hätte.“ Auch als Ihr neuer Kantor habe ich nur eine Zunge um Gott zu loben. Deshalb lassen Sie uns gemeinsam „tausendfältig“ einstimmen, um im Lobpreis unseres Schöpfers den Segen Gottes zum eigentlichen Ziel zu bringen. Dazu helfe uns Gott.

Ihr Kantor Johannes Baldauf mit Familie

 

 

Foto: Familie Baldauf