Vision

Die Gemeinde hat eine Vision...

Vom Ausschuss für Gemeindeaufbau im Auftrag des Kirchenvorstands wurde eine Vision für die Kirchgemeinde Limbach-Kändler erarbeitet. Vorbild war uns dabei Nehemia, der für sein Volk und die Stadt Jerusalem eine Vision von Gott erhielt. So wie er begann, kleine Schritte zu gehen, sich einen Überblick über die Lage seines Volkes verschaffte, stellvertretend Buße tat, seine Vision mit dem Volk teilte und mit ihm gemeinsam deren Umsetzung realisierte trotz Rückschlägen und Anfeindungen, baten auch wir Gott, uns eine Vision für unsere Gemeinde zu geben und wurden reich beschenkt. Nehemias Vision setzte ihm ein klares Ziel für seine Arbeit vor Augen und das Gleiche erwarteten wir von Gott.

 

Die so entstandene Vision legt fest, an welchen Schwerpunkten sich unsere Gemeindearbeit in den nächsten sieben Jahren ausrichten soll. Basis für alles Denken, Reden und Handeln in unserer Gemeinde ist und bleibt die Bibel. Das wollen wir leben in der persönlichen Beziehung zu unserem lebendigen Gott. In praktischen Schritten zeigt die Vision auf, wie sie von uns als Gemeinde aber auch von jedem Einzelnen umgesetzt und gelebt werden kann. Sie soll uns helfen, zielgerichtet zu arbeiten, Prioritäten zu setzen, Mitarbeiter zu gewinnen und als Gemeinde zu leben statt nur zu reagieren. Wir wünschen uns, dass jedes Gemeindemitglied sich mit dieser Vision identifizieren kann, die Vision in unseren Kreisen und Arbeitsgruppen umgesetzt und gelebt wird. Deshalb laden wir Sie zu zwei Gottesdiensten und einem Gesprächsabend ein, um ihnen die Vision vorzustellen, mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen und Ihre Fragen zu beantworten. Herzliche Grüße Friedhelm Bilsing (im Namen des Arbeitskreises Vision)


Vision der Kirchgemeinde Limbach-Kändler (7 Jahre)
Erarbeitet vom Ausschuss für Gemeindeaufbau im Auftrag des Kirchenvorstandes
der Kirchgemeinde Limbach - Kändler
Verabschiedet durch den Kirchenvorstand im Januar 2017

1) Jesus Christus ist die Mitte unserer Kirchgemeinde. Gottes Wort – die Bibel – ist der Maßstab für unser Handeln. Wir rechnen mit dem Wirken des Heiligen Geistes.

2) Im Gebet und Bibellesen richten wir uns auf IHN aus.

  • Wir wollen praktische Anleitung für das persönliche Glaubenswachstum geben, z,B. durch Bibelprojekte, thematische Workshops und Predigtreihen.

  • Wir wünschen uns von unseren Mitarbeitern und Gemeindegliedern, dass sie sich täglich für Gottes Wort Zeit nehmen.

  • Jeder ist zum Gebet aufgerufen. Wir beten für unsere Gemeinde, unsere Stadt, unser Land, die Christenheit und weltweite Anliegen.

  • Da das Gebet ein Schwerpunkt in unserer Gemeinde ist, wünschen wir uns, dass sich Menschen zum  gemeinsamen Gebet treffen.

  • Der Austausch über konkrete Gebetsanliegen soll verbessert werden.

 

3) Wir wollen Menschen aus unserer Stadt zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus einladen.

  • Wir wollen als Christen in unserer Stadt erkennbar sein.

  • Wir haben offene Augen und Ohren für die Menschen in ihren Nöten, bieten praktische Hilfe und soziale Dienste an bzw. vermitteln diese.

  • Wir ermutigen zu einem missionarischen Lebensstil. Wir veranstalten Evangelisationen und  beteiligen uns an missionarischen Aktionen, z.B. Pro Christ, Gottesdienst im Park .

  • Wir bauen  die missionarische Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit aus.

  •  Wir bieten regelmäßig Glaubenskurse an.

  • Wir weiten den diakonischen Besuchsdienst aus.

 

4) Die gelebte Gemeinschaft schenkt jedem Heimat und Geborgenheit, dient zur Ermutigung, Stärkung und zum geistlichen Wachstum.

  • Liebe, Versöhnung, Barmherzigkeit und Gastfreundschaft sind Grundwerte unserer Gemeinde.

  •  Wir wollen Gemeinde für alle sein.

  •  Wir reden nicht übereinander sondern miteinander.

  •  Wir wollen neue Hauskreise gründen.

  • Bestehende Gemeindekreise unterstützen wir in ihrer Arbeit und wir helfen ihnen zu wachsen, beispielsweise durch Schulung der Leiter und Vernetzung.

  •  Wir ermutigen uns gegenseitig, am Gemeindeleben aktiv teilzunehmen.

  • Durch Seelsorge und Segnungen wollen wir Menschen auf ihrem persönlichen Lebensweg helfen.


5) Lebendige und vielfältige Gottesdienste sind ein zentraler Punkt unserer Gemeindearbeit.  

  • In unseren  Gottesdiensten haben traditionelle und neue Formen ihren Platz. Wir wollen Gottesdienste zu unterschiedlichen Zeiten anbieten.

  • Wir schaffen in den Gottesdiensten Raum für Lobpreis und Berichte über praktische Glaubenserfahrungen.

  • Wir fördern die Ausgestaltung der Gottesdienste durch verschiedene Gruppen.

  • Das Abendmahl ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste.

  • Das Begrüßungsteam heißt die Gottesdienstbesucher willkommen und sucht den Kontakt zu Gästen.


6) In unserer Gemeinde entdecken Menschen ihre Gaben und werden ermutigt, diese einzusetzen.  

  • Wir wollen, dass Gemeindeglieder ihre Fähigkeiten und Begabungen entdecken und sie in der Gemeinde einsetzen.

  •  Ehrenamtliche Mitarbeiter werden geschult und begleitet, z.B. durch Mentoring und aufgabenbezogene Schulungen.

  •  Die Gemeinde fördert die Ausbildung von Laienpredigern und setzt sie in Gottesdiensten ein.

  • Wir suchen ehrenamtliche Seelsorger, schulen und begleiten sie bei ihrem Einsatz in der Gemeinde. 

  • Wir erkennen und begreifen Vielfalt in der Gemeindearbeit als Reichtum.

  • Wir achten darauf, dass die Mitarbeiter nicht überlastet werden.

  • Wir erweitern unseren Horizont durch den Besuch von Konferenzen, Rüstzeiten, Kontakten zu anderen Gemeinden, etc.


7) Für die Umsetzung dieser Vision und der daraus resultierenden Ziele werden die erforderlichen Rahmenbedingungen in Form von organisatorischen Strukturen, Räumlichkeiten, Finanzen und sonstigen Hilfsmitteln geschaffen.

  • Wir wünschen uns, dass alle Gemeindeglieder die Vision kennen und sie mit Leben erfüllen.

  • Wir legen sinnvolle und praktikable organisatorische Strukturen mit klar definierten Verantwortlichkeiten fest.

  • Das Konzept für die Kinder-, Konfirmanden- und Jugendarbeit wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

  •  Die Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte wird intensiviert.

  • Wir informieren öffentlich über unsere Aktivitäten und Veranstaltungen, z.B. durch den  Gemeindebrief, Flyer, Pressemitteilungen, Schaukästen und das Internet.

  •  Wir kooperieren mit anderen Gemeinden, christlichen Werken und unterstützen Gemeinden in der 3. Welt.